Der Lese Rechtschreibschwäche Test gibt Aufschluss
Ein Lese Rechtschreibschwäche Test beschreibt ein Testverfahren, das angewendet wird, um die Ursache für Legasthenie, also Lese-Rechtschreib-Schwäche, zu klären. Es gibt mehrere psychologische und körperliche Tests.
Der Lese Rechtschreibschwäche Test bezeichnet ein Testverfahren, mit dem man herausfinden möchte, ob eine Person an Legasthenie beziehungsweise Lese-Rechtschreib-Schwäche leidet. Unter Legasthenie versteht man eine Krankheit, bei der Menschen Probleme damit haben, das Gesprochene schriftlich umzusetzen und umgekehrt. Die Krankheit macht sich schon im Kindesalter bemerkbar und hat Probleme bei der Wahrnehmungsverarbeitung als Ursache.
Für Betroffene gibt es bei rechtzeitiger Erkennung der Krankheit gute Chancen die Legasthenie zu kompensieren. Um Legasthenie zu diagnostizieren, führt man in der Regel verschiedene Tests durch. Angefangen wird mit Hör- und Sehtests, um die körperlichen Ursachen eingrenzen zu können. Oftmals sind Fehlsichtigkeit und Schwerhörigkeit die Ursache für Legasthenie. Sind die Ursachen nicht so eindeutig, folgen weitere Tests, um die genauen Ursachen herauszufinden. In der Regel nimmt sich ein Facharzt dem Kind an und versucht, vorab mit den Eltern über mögliche psychische Probleme des Kindes zu sprechen. Findet sich hierbei keine Ursache, wird ein weiterer Lese Rechtschreibschwäche Test durchgeführt, der auf eine Untersuchung des Gehirns abzielt. In diesem Test will man klären, ob das Gehirn die Sinnesmeldungen richtig verarbeitet. Anschließend befassen sich weitere Testverfahren mit dem Leistungsstand des jungen Patienten. Dadurch kann man das Kind sehr genau beurteilen und eventuelle Schwächen aufdecken. Neben dem Lese Rechtschreibschwäche Test gibt es einen zweiten Test, der angewendet werden kann, um ein Leistungsprofil des Kindes zu erstellen, der Intelligenztest.
Im Prinzip sind alle Tests Leistungstests, die einerseits körperliche und andererseits psychische Probleme aufdecken sollen. Zu diesen Tests gehören unter anderem Gedächtnistests, Sprachtests, Konzentrationstests, Lerntests, Intelligenztests, Schulleistungstests und das Anschauen von schulischen Arbeitsproben. In Deutschland haben rund 4 Prozent aller Schüler mit der Lese-Rechtschreib-Schwäche zu kämpfen.